Innenminister Strobl würdigt Engagement und sagt Unterstützung zu
Die DLRG-Ortsgruppe Sigmaringen durfte am 6. Februar 2026 besonderen Besuch empfangen. Der Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Thomas Strobl, informierte sich vor Ort über die Arbeit der Lebensretter und die frisch in Dienst gestellte Rettungswache. Begleitet wurde er von einer großen Delegation politischer Vertreter sowie Mitgliedern der Blaulichtfamilie.
Unter den Gästen befanden sich unter anderem der Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß, der Landtagsabgeordnete Klaus Burger, die CDU-Landtagskandidatin Ilona Boos, Bürgermeister Marcus Ehm sowie zahlreiche Mitglieder des CDU-Stadtverbands Sigmaringen. Auch viele Vertreter der DLRG aus dem Bezirk Federsee und der Ortsgruppe Sigmaringen sowie Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW Pfullendorf, Maltesern und DRK nahmen am Empfang teil.
In ihrem Grußwort hob Ilona Boos die Bedeutung des Ehrenamts hervor und betonte, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement für die Sicherheit der Bevölkerung ist.
Dominik Herzog, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Sigmaringen, stellte den anwesenden Gästen die Aufgaben des DLRG-Rettungsdienstes vor. Dabei machte er deutlich, dass die Ortsgruppe trotz großer Einsatzbereitschaft vor einigen Herausforderungen steht. Dazu gehören unter anderem fehlende Wasserflächen für die Ausbildung, ein erheblicher finanzieller Aufwand für Einsatzmaterial sowie der Wunsch nach einer rechtlichen Gleichstellung der DLRG-Einsätze mit denen anderer Organisationen der Blaulichtfamilie.
Die Aufgaben der DLRG reichen dabei von der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung über die Jugendarbeit bis hin zum Wasserrettungsdienst als Teil der allgemeinen Gefahrenabwehr. Ziel ist es, Menschen vor dem Ertrinken zu schützen und Hilfe im und am Wasser zu leisten.
Innenminister Strobl lobt Engagement und sagt Unterstützung zu
Innenminister Thomas Strobl würdigte in seiner Ansprache die Arbeit der DLRG und betonte, dass die ehrenamtlichen Einsatzkräfte „einen wichtigen Dienst an der Demokratie“ leisten. Gleichzeitig stellte er in Aussicht, dass das Land Baden-Württemberg insbesondere den Ausbau und die Umsetzung von Rettungswachen weiterhin finanziell unterstützen werde.
Der Besuch des Innenministers bot den feierlichen Rahmen für die offizielle Indienststellung der Einsatzeinheit und der neuen Rettungswache. Der Termin fand als Stehempfang in der Fahrzeughalle statt. Die zahlreichen Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch, stellten Fragen und konnten sich ein Bild von der Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte machen.